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New Gear

Zu wenig Zeit, aber zu viel Geld übrig. :-P Und das kommt dabei raus:

  • Rab Latok Alpin Jacket
  • Rab Latok Alpin Pants
  • Rab Latok Glove
  • Rab Generator Alpin Jacket
  • Haglöfs Barrier Pants
  • Black Diamond Quantum 65
  • Exped Downmat Pump 7
  • Ortovox Grizzly I
  • Optimus Crux
  • Tibetan Titanium 900
  • Tibetan Titanium Long-handled Spoon
  • Tupperware MiniMax
  • Merino Liner Handschuhe
  • MSR Packtowl Ultralight
  • Sea to Summit Ultra-Sil Dry Sacks

Ich hoffe ich habe nix vergessen. :-D

Demnächst wird es zu einigen Sachen sicher etwas ausführlichere Infos geben.

Hochstaufen

Kleinvieh macht auch Mist. Damit hier also auch mal wieder was neues rein kommt, gibt’s heute mal einen kleinen Tagesausflug.

Gestern war ich bei herrlichstem Wetter auf meinem aktuellem „Hausberg“. Dabei handelt es sich um den 1.771 m hohen Hochstaufen.

Aufstieg natürlich über den „nur für geübte“-Weg, den Steinernen Jäger.

Die  1.300 HM bewältigte ich in gut 2:00 h. Aber da geht noch einiges. ;-)

Kurz unterhalb des Gipfels befindet sich das Reichenhaller Haus. Dieses ist jedoch bereits geschlossen.

Auf Grund des schönen Wetters war es oben am Gipfel richtig voll. Trotzdem ließ ich mir eine deftige Brotzeit bei bester Sicht nicht nehmen. :-D

Den Abstieg bewältigte ich über den Normalweg.

Zur Ausrüstung gibt’s diesmal nix zu schreiben, die war nämlich ziemlich unspektakulär.

Beim Polaris der Marke Exped handelt es sich um ein Expeditions-Zelt. Wer also was ultraleichtes erwartet hat, sollte jetzt lieber nicht weiter lesen. ;-)

Island hat mir klar die Grenzen von UL gezeigt. In Mittel- und Südeuropa mag das alles kein Problem sein. Aber dort wo es klimatechnisch und landschaftlich erheblich rauer zugeht und das Zelt als einziges Schutz vor den Elementen bildet  bin ich nun weniger bereit Kompromisse einzugehen. Es ist schon ein beschissenes Gefühl, wenn es einem nachts im Sturm das Dach über dem Kopf wegreißt.

Für mich war jedoch klar das ich weiterhin bei einem Einwandzelt bleibe. Da ich diesmal auf eine Apsis nicht verzichten wollte, kam lediglich das Polaris in Frage. Meine weiteren Anforderungen waren:

  • Singlewall
  • Apsis
  • Gestänge von außen
  • Geräumig genug für eine Person auch im Winter
  • Selbststehend

Das Exped Polaris ist das einzige (mir bekannte) Zelt, das diese Anforderungen erfüllt.

Das Zelt gibt es seit 2006 und es ist klar zu erkennen, das hier einiges an Erfahrung darin steckt. An jedes Deteil wurde gedacht.

Folgende Features bietet das Zelt:

  • Besonders dichter und dampdurchlässiger Einwandstoff: Der Zeltstoff ist hochatmungsaktives, wasserdichtes VentAir, einem PTFE-3-Lagen-Laminat für Zelte. Das Vorzelt ist aus ultraleichtem, reissfestem Ripstop-Nylon mit 4-facher Silikon-Beschichtung.
  • Blitzschneller Aufbau: die 3 farbkodierten Zeltstangen einschieben, Gurten festzurren, Heringe in den Boden, fertig!
  • Völlig selbststehend: Durch die verstärkende Firststange, die auch den Vorraum einschliesst, ergibt sich völlige Selbststehfähigkeit des Zeltes, was schnellstmöglichen, unkomplizierten Aufbau bedeutet. Wenn äussere Zeltleinen-Verspannung schwierig ist, lassen sich die Bogenstangen von innen diagonal mit Zeltleinen verspannen.
  • Gedeckter Vorraum für nassen Rucksack, die Schuhe und Platz zum Schneeschmelzen.
  • Lüftung und freie Sicht auf alle 4 Seiten durch seitliche, versetzte Tunnel-Ventilatoren und grosse Bogenfenster vorne wie hinten.
  • Verstärkte Abspannschlaufen, die direkt an die Stangenschläuche angreifen. Seitliche Dreifachschlaufen, die mit der Bodenschlaufe ein Kräftedreieck bilden.
  • Leicht bedienbar: Die Reissverschlüsse sind mit verschiedenfarbigen, lichtreflektierenden Schlaufen einhändig bedienbar.
  • Extradichter Boden: Der Bodenstoff Taffetanylon mit 10’000 mm Wassersäule und durchgehend nahtbandverschweisst.
  • Die superstarke, nachtrefektierende Dyneema-Zeltschnur mit 140 kg Bruchlast ist superleicht, statisch und verhindert so bei starkem Wind das Flattern des Zeltes.
  • Maße: 125 cm x 220 cm Höhe: 90 cm vorn, 60 cm hinten.

Material:

  • Dachstoff VentAir – Dreilagenlaminat Miniripstopnylon/PTFE/Polyestertrikot, voll nahtbandverschweisst
  • Apsidendach: Silikon-Ripstopnylon, nicht nahtbandverschweisst, aber mit Baumwoll/Polyester-Quellfaden genäht
  • Boden: Taffeta-Nylon mit 10‘000 mm Wassersäule
  • Gestänge: Flugzeugalu DAC Featherlite NSL 9 mm 7001-T6 / TH72M

Das angesprochene Internal Guy System habe ich einmal ausprobiert und war von seiner Efizienz sehr überrascht. Das Prinzip dient dazu Gestänge über den Innenraum abzuspannen, wenn dies von außen nicht möglich, oder nicht ausreichend ist.

Von Außen wirkt das Zelt recht klein. Im Inneren war ich jedoch über den Platz erstaunt. Logisch, schließlich wird kein Raum durch ein Innenzelt beansprucht.

Das Zelt lässt sich sowohl vorn als auch hinten zum Lüften öffnen.

Die hintere Öffnung fungiert zudem als „Notausgang“.

Außerdem bietet sie zusätzlich eine kleine Apsis.

Zu den beiden Seiten gibt es versetzt jeweils einen Lüfter. Diese lassen sich sowohl komplett, als auch nur mit Mückennetz verschließen.

Das Zelt bietet unzählige Abspannpunkte. Die zwei seitlichen sollten zu einem vernünftigen Aufbau unbedingt genutzt werden.

Zusätzlich lässt sich mittig eine weitere Stange von innen anbringen.

Für den optimalen Aufbau, inklusive aller Abspannleinen benötigt man 13 Heringe.

Mit gut 3 kg (in Worten: Drei Kilogramm :-D ) ist das Zelt sicher kein Leichtgewicht. Wer allerdings einen wahren Bunker sucht, dürfte beim Polaris jedoch fündig werden. Ganz billig ist der Spaß natürlich nicht.

Gekauft habe ich das Exped Polaris beim Outdoor-Versand Bergfreunde.de. Sie hatten das Zelt zwar nicht im regulären Sortiment konnten es aber günstig für mich bestellen.

Pause

Zur Zeit sieht es bei mir ziemlich chaotisch aus. Es gibt einige gravierende private Veränderungen. Von daher wird es hier leider in naher Zukunft nicht sehr viel neues geben. Auch auf Fragen und Mails kann ich nur sehr eingeschränkt antworten.

Wenn es bei mir mal wieder etwas ruhiger aussieht, geht’s hier aber sicher weiter!

Beste Grüße aus einer der wohl schönsten Ecken Deutschlands. ;-)

Beim GoLite Ion handelt es sich um einen wirklich sehr minimalistischen Klein-Rucksack.

GoLite hat hier einen sehr puristischen Rucksack geschaffen der bewusst auf alles unnötige verzichtet. Dafür bringt der Sack auch nur 258 g auf die Waage. Trotzdem macht er keinen filigranen Eindruck, da er ähnlich wie der Jam oder Pinnacle komplett aus Dyneema gefertigt ist.

Mir gefällt das schlichte Design sehr.

Der Rucksack verfügt über ein Volumen von 25l. Er besitzt weder ein Tragesystem noch ein Rückenpolster. So ist beim Packen einige Sorgfalt nötig, damit hinterher nix drückt. Ein Tragesystem halte ich bei diesem Volumen übrigens auch für absolut nicht nötig.

Der Rucksack ist eher für Tagestouren oder aber auch für absolut minimalistische Mehrtagestouren gedacht. ;-)

Die Tragegurte sind ergonomisch geformt. Zur zusätzlichen Fixierung gibt es einen Brust- und Bauchgurt.

Der Zugriff erfolgt von oben über einen wasserfesten Reißverschluss, der etwas schwergänig ist. Aber das haben die ja so an sich.

Außerdem gibt es einen mittigen Ausgang für ein Trinksystem. Ein separates Trinksystemfach gibt es jedoch nicht. Lediglich einen Haken zur Fixierung.

Alles in allem ein kleiner aber feiner Rucksack. Ideal für Tagestouren oder die Hardcore UL’er. :-D Auch als „Zweitrucksack“ würde er auf Backpackertouren durch sein geringes Gewicht und Packmaß sicher eine gute Figur machen.

Auf der Suche nach einen Kunstfaserschlafsack für meinen Warmth Unlimited Iglo bin ich bei Bergzeit über den Carinthia Explorer Top MF gestolpert. Er soll bei ganz extremen Temperaturen als Übersack für den Schlafsack dienen.

Er ist mit der G-Loft Faser gefüllt und verfügt über einen Mittelreißverschluss.

Der Iglo passt gerade so hinein, obwohl ich mich schon für Größe L entschieden habe. Der Vorteil eines Overbags gegenüber einem einzigen warmen Schlafsack sind, dass es weniger Probleme mit Kondensationsfeuchtigkeit im Schlafsack gibt. Dies lässt sich physikalisch leicht erklären, denn bei großer Kälte lieg der Taupunkt meist im Schlafsack. Das heißt, dass Feuchtigkeit in der Luft im Isolationsmaterial kondensiert und damit vor allem bei Daune die Isolationsfähigkeit stark reduziert wird. Beim Overbag-System liegt der Taupunkt im Außenschlafsack, der deshalb ein Kunstfaserschlafsack ist. Der Innenschlafsack bleibt so wesentlich trockener und behält auch auf langen Touren seine Wärmeleistung.

Zusätzlich verfügt der Explorer Top MF über ein Fach für die Isomatte auf der Unterseite. Dies soll ein Herunterrutschen von der Matte verhindern.

Auch das Packmaß ist sehr vernünftig.

Gewichtstechnisch schlägt der Carinthia Explorer Top MF (inklusive Packsack) in Größe L mit 1.186 g zu Buche.

Er dürfte das Einsatzspektrum eines Schlafsacks noch einmal um gut 10 °C senken. Auch solo lässt sich der Explorer im Sommer nutzen.

MYOG Furtschuhe

Zum Furten oder auch als Überschuhe im Winter habe ich mir ein paar wasserdichte Überschuhe genäht.

Die Ursprünglich Idee stammt von Andersj’s Vadarpåsar. Ich habe sie lediglich etwas höher gemacht und die Schnürung etwas verändert.

Etwas ähnliches gibt es bereits von Helsport, die Foot Sacks. Mein Modell sollte jedoch komplett dicht sein, um es auch zum Furten benutzen zu können. Das hat in meinen Augen den Vorteil, die Schuhe anbehalten zu können und die Überschuhe einfach drüber zu ziehen.

Den Fußbereich habe ich aus 500er Cordura gefertigt, den oberen Teil aus 52 g Silnylon. Alle Nähte sind zusätzlich mit Silnet abgedichtet.

Ein Designpreis lässt sich damit sicher nicht gewinnen. Mit meiner Arbeit bin ich aber trotzdem sehr zufrieden.

Gedacht sind die Überschuhe auch in Kombination mit einem Biwakschuh für Einsätze im Winter.

Das Gewicht beträgt übrigens 194 g für das Paar.

Islandvideo Tag 13-16

Das Ende der Saga.

Für den Winter habe war ich noch auf der Suche nach einer wirklich warmen Daunenjacke mit Kapuze. Da ich mit meiner Koteka Vest von Sir Joseph sehr zufrieden bin, habe ich mich nun für die Gleichnamige Jacke entschieden, die Sir Joseph Koteka Jacket.

Die Weste hatte mich mit ihrer hervorragenden Wärmeleistung und ihrem geringen Gewicht überzeugt. Von der Jacke erwarte ich nun das gleiche, allerdings bei noch wesentlich geringeren Temperaturen. Und meinem ersten Eindruck nach, dürfte die Jacke meine Erwartungen erfüllen. :-D

  • H-Kammern-Konstruktion
  • Zwei-Wege-Frontreißverschluss YKK mit Isolationsabdeckleiste innen.
  • Hoher, daunengefüllter Kragen mit Micro-Fleece innen.
  • Durch Reißverschluss abnehmbare Daunen-Kapuze, mit Klettverschluss und Schnürzug hoch verschließbar.
  • Verstellbarer, elastischer Schnürzug am Saum (Ein-Hand-Bedienung).
  • Verlängertes Komfortrückenteil.
  • 2 warme Außentaschen; die linke dient auch als Packtasche für die Jacke.
  • Komfortable Ärmel-Manschetten mit Daumenschlaufen.
  • Geschlossene Daunenkammern stellen sicher, dass die Daunen gleich verteilt bleiben und sich nicht von einer Kammer in eine andere bewegen können.
  • Sehr angenehm finde ich die Daumenschlaufen, die ein hoch rutschen der Ärmel verhindern.

    Die Kapuze ist mittels Reißverschluss abnehmbar. Sie lässt sich schön hoch verschließen und mittels eines Kordelzuges gut justieren.

    Gefüllt ist die Jacke mit 220 g  800 Cuin Daune im Verhältnis 95/5. Damit ist der Loft ganz ordentlich. :-D

    Die Jacke lässt sich komplett in die linke Tasche verpacken. Das tut einem jedoch in der Seele weh.

    Die Jacke wiegt (inklusive Kapuze) in Größe M 508 g. Die Angabe von 490 g auf der Herstellerseite bezieht sich offenbar auf die Jacke ohne Kapuze.

    Zu beziehen ist die Jacke in Deutschland über RW-OutdoorSport.

    Durch ein sehr gutes Angebot bin ich in den Besitz eines absoluten Winterschlafsackes gekommen, einen Warmth Unlimited Iglo  1300. Dieses wahre Daunenmonster ist mit 1.300 g polnischer Gänsedaune mit 700 Cuin gefüllt. Außerdem verfügt der Schlafsack über eine wasserfeste Außenhülle.

    Entgegen der Beschreibung verfügt der Schlafsack nur über einen halblangen Reisverschluss mit 4 Abdeckleisten. 3 daunengefüllte innen und eine außen.

    Ich konnte einen Loft von gut 29 cm ermitteln. Damit sollten die -25°C auf jeden Fall drin sein.

    Das Packmaß ist dem entsprechend natürlich auch recht voluminös und auch das Gewicht von 2.000 g ist nicht gerade UL. ;-)

    MYOG Tarp

    Auch wenn es keinen echten Praxistest gab, so möchte ich mein Tarp trotzdem kurz vorstellen.

    Saum und „Kappnaht“ habe ich geklebt. Lediglich die Schlaufen sind angenäht.

    Die Abmaße sind 185 cm x 285 cm. Damit komme ich auf ein Gewicht von 310 g.

    Die Maße sind im Sologebrauch absolut ausreichend und bieten genug Platz, auch fürs Gepäck. Und auch die 15 Abspannschlaufen bieten mir vielfältige Möglichkeiten.

    Ich bin jetzt auf dem Weg in den Thüringer Wald. Hier werde ich ein paar Tage auf dem Rennsteig unterwegs sein. Die Tour ist mit einem Familienmitglied und wird eher von der gemütlichen Sorte sein. ;-)

    Apropos gemütlich, damit ich nicht zu schwer tragen muss, habe ich mich auf ein Baseweight von unter 3,8 kg beschränkt. Unter anderem wird, wie bereits angekündigt, mein neues MYOG Tarp (Bericht folgt.), als auch der Laufbursche Pack auf dieser Tour zum Einsatz kommen.

    Edit: Die Tour ist recht kurz geworden. Einen Tag und eine Nacht haben wir nur auf dem Rennsteig verbracht.

    Islandvideo Tag 9-12

    Sebastians Video vom Tag 9 bis 12.

    Nun ist es soweit. Ich bin mit meinen Inov8 Roclite 318 GTX über 1.000 km gelaufen. Da wird es Zeit für eine Bilanz.

    • 200 km über die Alpen
    • 300 km quer durch Island
    • und gut 500 km durch deutsche Mittelgebirge

    haben mich diese Schuhe begleitet.

    Die Sohle ist nun fast komplett abgelaufen und auch die Dichtigkeit der GoreTex Membran hat gegen Ende doch ganz schön nachgelassen.

    Im direkten Vergleich fällt der Verschleiß noch mehr auf:

    Links neu, rechts alt. :-D

    Ansonsten hat sich nicht viel zu meiner 700 km Erfahrung geändert. Ich bin und bleibe von den Schuhen überzeugt. Für mich gibt es dazu keine Alternative. Welcher „Turnschuh“ macht schon 1.000 km mit?

    ;-)

    Silnylon kleben

    Jeder der schon einmal mit silikonisiertem RipStop Nylon gearbeitet hat, weiß wie schwierig es zu nähen ist. So schön das Material auch ist, durch seine Beschichtung ist es extrem rutschig.

    Angeregt durch einen Thread im ODS-Forum habe ich nun die ersten Versuche unternommen Silnylon zu kleben. Zur Zeit gibt es dafür meines Wissens nach nur einen Kleber: Wacker Elastosil N199

    Der Bezug des Klebers ist nicht ganz einfach, da die Firma nicht an Privatpersonen liefert. Über eine Sammelbestellung konnte ich jedoch eine Kartusche ergattern. Der Spaß ist nicht ganz günstig, immerhin kostet eine Kartusche des Klebers gut 22,- €.

    Ich habe damit ein Tarp geklebt (dies ist kommendes Wochenende im Einsatz, danach werde ich es hier nochmal genauer vorstellen) sowie einige Beutelchen.

    Die Verarbeitung des Klebers ist eigentlich recht einfach. Ich habe ihn aufgetragen und anschließend mit dem Finger verteilt (Gummihandschuhe tragen! ;-) ). Aufpinseln lässt sich das Elastosil nur sehr widerwillig.

    Anschließend die beiden Seiten verbinden. Korrekturen sind problemlos möglich. Klebestelle glatt streichen und 24 h trocknen lassen. Auch zur Nahtfixierung ist der Kleber gut geeignet.

    Die Klebestelle bleibt elastisch und hält wirklich bombenfest. Mir ist es mit 2 Personen nicht gelungen die Klebung zu zerreißen! Ich bin wirklich beeindruckt.

    Zudem ist diese Art der Verbindung natürlich absolut wasserdicht.

    Bei meinem Tarp hat eine 2 cm Klebe“naht“ die Kappnaht ersetzt. Damit ist es komplett dicht und ich gehe davon aus, das dies auch reißfest genug ist. Es wiegt in den Abmaßen 185 cm x 285 cm mit üppigen 15 Abspannschlaufen gerade mal 310 g. :-D

    Durch das Kleben wird natürlich zusätzliches Gewicht aufgebracht. Eine Naht dürfte demnach leichter sein. Jedoch muss auch diese im Nachhinein abgedichtet werden.

    Ich bin mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden. Das Elastosil macht die Verarbeitung von Silnylon um einiges einfacher. Bleibt nur die Hürde der Beschaffung des Klebers…

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